Analog ist okay #1 – Zombies!!!, Dominion, Der Hexer von Salem

(Bild: Zombies!!! von Großartigster Photograph1 der Welt)
Ich muss zugeben: Damals, als ich als Webmaster meiner eigenen kleinen Heimseite in den Weiten des Internets antrat, habe ich einen Fehler gemacht. Ich beschränkte mich mit Namenswahl und Mission Statement2 direkt auf Videospiele. Ich will natürlich nicht über die Bevölkerungsstruktur von Tuvalu schreiben3, aber hätte ich es doch wie Manu gemacht und einfach “Irgendwas mit Spielen” hier drüber geschrieben. Jetzt bereue ich diesen Schritt und daher müssen sich alle, die hier qualitativ hochwertigen Videospielecontent erwarten, kurz angeekelt abwenden. Denn ich bin zwischenzeitlich auch ein großer Freund des analogen Spieles geworden. “Gesellschaftsspiele”, so als Begriff, finde ich ja irgendwie dumm. “Brettspiele” trifft es nicht ganz, weil ich nicht nur Spiele mit festen Pappunterlagen spiele. Aber ihr solltet wissen, was gemeint ist. Diese werde ich hier nun in steter Unregelmäßigkeit analoge Spiele vorstellen, die bei mir und meiner relativ steten Spielegruppe gerade so In sind, unabhängig davon, wie bekannt oder alt sie sind. Heute mit von der Partie sind Zombies!!!, Dominion und Der Hexer von Salem.
Zombies!!!
Untote. Hell Yeah. Ist ja eines der Themen, die sich wie ein roter Faden hier durchziehen. Neben Brüsten und Explosionen4. Das Setting beschränkt sich auch auf das simpelste Zombie-Klischee der Welt: Überlebende versuchen einen Hubschrauber zu erreichen, um abzuhauen. In der Standardfassung ist das in einer Stadt, durch die Erweiterungen kommen auch noch eine Militärbasis, ein Wald, eine Uni, ein Zirkus, ein Gefängnis und, wie sollte es anders sein, ein Kaufhaus dazu. Das alles ist wunderbar in Szene gesetzt. Die Landschaftsteile sind, besonders in der zweiten Edition, wunderschön bedruckt und auch die Plastikzombies machen eine gute Figur. Die Karten sind stabail und haben schöne Artworks, lediglich die Märkchen wirken, im Vergleich zur restlichen, sehr guten Ausstattung, als wären sie… naja, aus Pappe ausgestanzt, was sie ja auch sind.
Die Spielkarte wird aufgebaut wie bei Carcassonne. Am Anfang jedes Zuges zieht der Spieler eine Landschaftskarte und legt sie an passende Stellen an. Nach (mehr oder weniger) festgelegten Regeln werden nun Zombies, Munition und Lebensenergie auf die neue Karte verteilt. Diese wird im Laufe des Spiels übrigens groß. Verflucht großt. Bereits das Basisspiel kann manchmal den Tisch sprengen, wenn man es darauf anlegt, mit allen Erweiterungen gleichzeitig zu spielen sollte man den Fußboden eines mittelgroßen, komplett leergeräumten Wohnzimmers als Spielfläche einplanen. Die letzte Karte des Stoßes ist immer der Helikopterlandeplatz, den es zu erreichen gilt. Durch die Erweiterungen ist es auch möglich, dass mehrere Landeplätze gleichzeitig existieren oder das Spiel durch Beenden des Fluches, der die Zombies zu Zombies macht, zu gewinnen.
Durch die Landschaft bewegen sich die Spieler ganz simpel mit einem 6-seitigen Würfel würfelnd. Alle Gegenstände, denen man begegnet, werden eingesammelt, alle Zombies, denen man begegnet, werden bekämpft. Die Kämpfe sind ähnlich simpel mit einem 6-seitigen Würfel. Es ist aber möglich, im Kampf Schusswaffen einzusetzen, was den eigenen Wurf verbessert, aber die knappe Munition verbraucht. Unterliegt man im Kampf verliert man eine Lebensenergiemarke und muss noch einmal würfeln. Gewinnt man den Kampf entfernt man den Zombie vom Spielfeld und behält ihn. Es ist, zumindest nach Standardregeln, auch möglich, das Spiel zu gewinnen, indem man 25 Zombies tötet, aber aus eigener Erfahrung heraus ist es sehr spaßig, diese Regel zu ignorieren und auf jeden Fall den Hubschrauberlandeplatz anzuvisieren. Zum Ende des Zuges muss der Spieler noch einmal zum Würfeln antreten, um zu bestimmen, wie viele Zombies er bewegen darf. Da das Spiel auf einen ausgemachten Spielleiter verzichtet, die untoten Horden aber trotzdem nicht stillstehen sollen, machen die Spieler das eben (wahlweise taktisch klug) selbst.
Auf die Würfe wirkt sich auch die Ausrüstung des Spielers aus. Ausrüstungsgegenstände (die natürlich auch Äxte, Schrotflinten und Kettensägen umfassen) sind erstmal normale Aktionskarten, von denen man drei Stück hat5 und die man, abgesehen von der Ausrüstung, jederzeit einsetzen kann. Diese führen dann zum Beispiel dazu, dass plötzlich 10 Zombies an für die Mitspieler ungünstigen Stellen auftauchen.
Das größte Problem des Spiels ist die Ausrüstung. Diese besteht, wie gesagt, aus normalen Aktionskarten, die aber nur an bestimmten Orten gespielt werden können. So kann man die Axt nur im Feuerwehrgebäude ausrüsten, die Kettensäge nur im Baumarkt und so weiter. Das führt oft dazu, dass man jede Menge Gegenstände mit sich herumschleppt, die man nicht benutzen kann, weil man der entsprechende Ort zu weit ab vom Schlag ist. Viele Spiele gehen aus, ohne dass ein Spieler auch nur einen Gegenstand besitzt. Ein wenig kompensieren, aber nicht wirklich verbesser, lässt sich die Problematik durch Verwendung der “Totenkampus”-Erweiterung6, wo es durch Mutmarken möglich ist, mehr Karten aufzunehmen und auch alte wieder zu verlieren, so dass sie wenigstens zirkulieren und nicht ungenutzt auf der Hand verbleiben.
Nichtsdestotrotz ist Zombies!!! ein schönes Spiel. Dadurch, dass die Karte jedesmal durch eine Kombination aus Taktik und Zufall neu entsteht kann man es die ganze Nacht lang spielen, ohne das einem langweilig wird. Außerdem ist nicht genau definiert, ob es sich um ein kooperatives oder ein kompetitives Spiel handelt. Genau genommen gewinnt nur ein einziger Spieler, nämlich der, der als erster einen Hubschrauberlandeplatz erreicht, den Fluch beenden kann oder 25 Zombies umgenietet hat. Dieses Ziel kann man aber nur sehr selten alleine erreichen, man muss Bündnisse schmieden und im richtigen Moment wieder brechen, um als Sieger hervorzugehen. Zu kritisieren ist hier noch, dass die mitgelieferten Zombies irgendwann nicht mehr ausreichen. Schon im Basisspiel wird es mit 6 Spielern sehr knapp, mit den Erweiterungen (die nur jeweils Sonderfiguren wie Zombiehunde oder Zombieclowns mitliefern) reichen diese nur selten. Zum Glück kann man für recht günstiges Geld weitere Figuren erwerben, die dann sogar im dunkeln leuchten. Also, wenn ihr auf Intrigen, Verrat und Leuchtzombies steht solltet ihr euch das Spiel kaufen.
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Dominion
OK, das ist jetzt eines der etwas bekannteren Spiele. Die Manus unter euch werden es schon kennen. Für alle anderen muss ich hier jetzt einfach einen Magic-Vergleich ziehen. So, jetzt ist es raus, steinigt mich. Aber ehrlich mal: Dominion hat den Deckbau zum einzigen Spielinhalt erhoben. Ich muss zugeben dass sich die Parallelen zu Magic hier schon erschöpfen, aber ich finde, ein Nerd ist kein richtiger Nerd, wenn er nicht mindestens einmal Magic erwähnt7. Man startet das Spiel mit einem ganz simplen Deck und baut dieses im Wettstreit mit den Mitbewerbern immer weiter auf.
Das funktioniert dabei ganz simpel. Zu Beginn jeder Runde zieht man fünf Karten von seinem Nachziehstapel8. Nun kann man eine Aktionskarte spielen oder sich vom Geld auf der Hand eine neue Karte kaufen. In jedem Spiel enthalten sind drei verschiedene Geldkarten – die wertvolleren sind in der Anschaffung auch teurer – und drei verschiedene Sorten Punktekarten. Letztere stören einen während des Spiels, da man absolut nichts mit ihnen tun kann, wenn man sie auf der Hand hat, aber am Ende bestimmt ihre Anzahl darüber, wer das Spiel gewonnen hat. Je nach Spiel unterschiedlich sind die zehn Königreichskarten. Diese werden zu Anfang des Spiels aus 25 verschieden ausgewählt, entweder nach Anleitung durch vorgefertigte Sets, nach Lust und Laune oder zufällig bestimmt. Das führt, für die Mathemagiker unter euch, zu 3.268.760 möglichen Kombinationen, das Spiel zu spielen. Und das alleine im Basisspiel.
Königreichskarten sind das Herzstück des Spiels, da man sie in der Aktionsphase ausspielen kann. Dies gewährt einem nicht nur zusätzliche Aktionen oder die Möglichkeit, mehrere Karten während einer Runde zu kaufen, sondern auch diverse andere Vorteile. Am einen Ende der Komplexheitsskala beginnt es damit, dass man in dieser Runde zwei Geld extra für Käufe einsetzen darf. Die Skala endet mit “Alle Spieler müssen zwei Geldkarten von ihrer Hand aufdecken. Du bestimmst jeweils eine davon, die entsorgt werden soll. Nimm dir beliebig viele der entsorgten Karten.”. Die Karten sind dabei nie übermäßig kompliziert, ermöglichen einem aber sehr komplexe Zugfolgen. Es ist natürlich vom Zufall abhängig, welche Karten man zieht, man kann sich also keine Taktik zurechtlegen, die funktionieren wird, sondern nur durch geschicktes Kaufen, Tauschen und Vernichten von Karten sein Deck so aufbauen, dass bestimmt Taktiken häufig anwendbar sind.
Ein großes Problem von Dominion ist die fehlende Interaktion zwischen den Spielern. Es geht nur darum, schneller mehr Punkte anzuhäufen als die Gegner, auf deren Bemühungen hat man aber nur selten Einfluss. Ein Vorteil davon ist es, dass die Spiele sehr zügig vorangehen, wenn alle Spieler mit den Regeln vertraut sind und schnell wissen, wie sie ihre Handkarten einsetzen können. Das führt in Spielen zu Zweit manchmal so weit, dass ein Spieler mit seinem Zug schon fertig ist, bevor der andere Zeit hatte, Karten nachzuziehen. Trotzdem kommt Spannung auf, da man ja immer noch sieht, wie viele Punktekarten die anderen Spieler haben und man seine eigene Wachstumsgeschwindigkeit daran anpassen muss. Der Titel “Spiel des Jahres 2009″9 ist also durchaus verdient.
Ihr solltet wissen, dass ich hier nur das Grundspiel betrachtet habe. Die (auch selbstständig spielbare) Erweiterung “Die Intrige” habe ich getestet und der Autor scheint sich bewusst zu sein, dass die fehlende Interaktion der Schwachpunkt des Spiels ist. Die neuen Karten können daran viel, aber noch lange nicht genug ändern. Die beiden neuesten Erweiterungen “Seaside” und “Die Alchemisten” sollen es endlich komplett ausmerzen, das kann ich aber nicht bestätigen.
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Der Hexer von Salem
Puh, mein Rezensionsmarathon10 neigt sich der Zielgerade zu. Naja, eigentlich hab ich erst zwei Drittel hinter mir, das heißt bei einem echten Marathon hätte ich noch runde 14 Kilometer vor mir, aber das tut nur deswegen etwas zur Sache, weil ich einen tollen Lückenfüller brauche, um nicht völlig kontextfrei in die Rezension zu stürmen.
Der Hexer von Salem ist ein kooperatives Spiel, so viel vorweg. Im Gegensatz zu Zombies!!! auch wirklich vollständig, entweder gewinnen alle Spieler gemeinsam oder alle verlieren. Ich frage mich, wo ich bei der Beschreibung anfangen soll, da das Spiel einfach unglaublich groß ist. OK, Setting: H.P. Lovecraft. Kennt ihr, nä? Hoffe ich zumindest schwer. Wenn nicht: Horrorautor, hat ziemlich viel geschrieben, sollte man sich mal geben. Jedenfalls hat er eine Welt erfunden, die von grusligen Außerirdischen und Dämonen nur so wimmelt und die wie kaum eine zweite Welt11 Einzug in die Popkultur genommen hat. Armee der Finsternis? Das Necronomicon. Metallica? The Call Of Ktulu12. Batman? Das Arkham Asylum. Und genau dort spielt auch Der Hexer von Salem, in Arkham.
Ein fieser Hexer namens Necron will mal eben die Welt vernichten und dazu öffnet er in Arkham unzählige Portale zu den Wohnstädten der Großen Alten, aus denen dann nicht nur, was schon schlimm genug wäre, eben diese versuchen zu kommen, sondern auch jede Menge andere fiese Monster. Die Spieler wetzen nun also durch die Stadt, versuchen die Monster zurückzudrängen, Portale zu schließen, Gegenstände einzusammeln und schließlich den Großen Alten zu bannen. Wie gesagt, das Spiel ist unglaublich groß, daher verzichte ich jetzt auf eine genauere Beschreibung der Regeln. Ihr müsst nur folgendes Wissen: Wer glaubt, Der Hexer von Salem sei ein Rollenspiel, der irrt sich gewaltig. Es geht um Ressourcenmanagement. Wer tut was in welcher Reihenfolge, welche Vorteile hat die Gruppe davon, was sind die Risiken? Die meiste Zeit verbringt man damit, die nächsten Schritte mit der Gruppe auszudiskutieren um diese dann schnell auszuführen. Das ist toll, das gefällt mir.
Aber Der Hexer von Salem ist bockschwer. Ich habe das Spiel jetzt genau zwei Mal gewonnen und ich habe nicht selten gespielt. Ihr solltet frustresistent sein und euch ein wenig in ein Problem verbeißen können um Spaß in ausreichender Menge zu verspüren. Einzelspieler hat sich bereits Gedanken dazu gemacht, wie man das Spiel vereinfachen kann, hier wird praktisch immer mit offenen Portal gespielt13. Die Ausstattung macht das aber gekonnt wieder wett: Das Brett ist groß, stabil und schön, die Figuren fühlen sich gut an, die Gegenstände sind nicht all zu klein, die Artworks sind wirklich wunderwunderschön. Außerdem liegt der deutschen Version eine einführende Kurzgeschichte von Wolfgang Hohlbein bei14. Lediglich die Texte auf den Karten wirken manchmal etwas lächerlich, weil sie plumb versuchen, eine gruselige Atmosphäre aufzubauen.
Alles in allem ein mitteprächtiges Spiel, für jeden, der auch mal verlieren kann. Der Wiederspielwert ist dann extrem hoch, weil man das Spiel eben gewinnen will. Ansonsten wird man es wohl frustriert ins Regal knallen und den großen Karton für immer einstauben lassen. Ach ja: Man sollte natürlich auch etwas komplexere Spiele mögen, da alleine der Aufbau beim ersten Mal eine Stunde in Anspruch nehmen kann.
Kosmos 6904890 Der Hexer von Salem
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- Echte Profis schreiben Photograph mit zweimal Ph. ↩
- Welches sowieso mal überarbeitet gehört, weil ich erst durch das Arbeiten hier im Blog zu meiner Mitte gefunden habe. ↩
- Obwohl ich das auch schon getan habe. Diejenigen, die schon meinen alten, jetzt toten, Blog kannten, werden sich erinnern. War ganz großes Kino. ↩
- Drei Dinge, die ich in oben erwähntes, neues Mission Statement einbringen sollte. Mehr Zombies, Brüste und Explosionen für das Internet. ↩
- Durch die Erweiterung “Totenkampus” ist es möglich, bis zu 5 Karten aufzunehmen und diese auch abzuwerfen, ohne sie benutzen zu können. Diese Regel ist in jedem Fall Gold wert, da sie das Spiel sehr viel spannender und schneller macht, da es ansonsten oft passiert, dass alle Spieler drei Karten haben, die sie nie wieder benutzen können. Man muss sich die Erweiterung nicht unbedingt kaufen, die entsprechende Regeln stellt der Verlag als PDF bereit. Lediglich die Mutmarken werden als zusätzliches Spielmaterial benötigt, wir benutzen dafür die Marker aus einem Magic-Spiel. ↩
- Ihr lest hoffentlich die Fußnoten? ↩
- Dass ich Magic bereits in einer Fußnote erwähnte zählt nicht! ↩
- Ihr erinnert euch, Deckbau? Es hat natürlich jeder Spiele eigene Nachzieh- und Ablagestapel. ↩
- Pandemie, einer der Mitnominierten, kommt hoffentlich beim nächsten Mal dran. ↩
- Den ich, wie jeder vernünftige Mensch, natürlich über diverse Tage verteilt habe, bin ja nicht doof. ↩
- Naja, Mittelerde vielleicht. ↩
- Wie kamen die eigentlich auf die Schreibweise? ↩
- Offen nach dem aufdecken, wir spielen natürlich nicht mit von Anfang an offenen Portal, du Idiot. ↩
- Die ich, wenn ich ehrlich bin, noch nie gelesen habe. ↩









8 Kommentare
Pascal
16. Juli 2010
18:14
Wie gesagt: TL;DR, ihr müsst selbst Korrektur lesen.
mkraxx
16. Juli 2010
19:37
Hmmm…Affiliate-Links sind ja gut und schön, aber irgendwo hättest du schon erwähnen können, das man damit Geld in deine Kasse spülen kann…
Ansonsten: schön geschrieben, mit Dominion liebäugele ich selbst schon seit längerer Zeit, aber vorher gibt’s noch “Ubongo”, glaube ich…
Manu
17. Juli 2010
14:23
Zombies klingt spaßig, muss ich mir mal anschauen. M
eine Texte zu Dominion: Seaside und Alchemisten findest du im Blog, übrigens. Ich finde beide klasse, stehe aber generell auf Addons und Erweiterungen. Die Interaktion wird mit manchen Karten zwar “etwas” besser, aber Dominion bleibt ein “jeder wurstelt vor sich hin”-Spiel. Was mit manchen Mitspielern auch gut ist, da es einige gibt, (meistens Frauen) die fieses, taktisches, gegeneinander Ausspielen nicht abkönnen und das persönlich nehmen. Das kann bei Dominion nicht passieren.
Pandemie mag ich aber auch sehr, richtig tolles, kooperatives Spiel. Ja, Text dazu auch im Blog. ;)
Pascal
18. Juli 2010
19:21
@mkraxx: Ach, es steht doch dran, dass es nach Amazon geht und irgendwo hier steht auch eine Warnung, dass ich an manchen Links Geld verdiene, ich weiß nur gerade selbst nicht wo ;)
@Manu: Du wurdest doch schon verlinkt, hör auf ständig auf deinen Blog zu verweisen, du Geier! Die Texte hab ich natürlich alle gelesen, Alchemisten sogar in den Recherchearbeiten zu diesem Artikel, ehrlich.
Meine Freundin behauptet ja, man könne sehr wohl fies taktisch gegeneinander Ausspielen und das würde ich immer tun, also kann es scheinbar doch passieren. Pandemie hab ich jetzt mal angespielt, ist wirklich total gut.
jorl
19. Juli 2010
16:17
Eins vorweg: Der Hexer von Salem verhält sich zu Arkham Horror (Fantasy Flight Games) wie Hohlbein zu Lovecraft. Immer lieber das Original.
Ich meine gelesen zu haben, das die “Cthulhu-Lizensen” ausgelaufen sind und deswegen haut nun jeder Verlag ein entsprechendes Brettspiel auf den Markt. Aber das nur als Nebenbeigefasel.
Wenn Dir also der Hexer gefallen hat, dann solltest Du unbedingt mal Arkham Horror testen. Bereite Dich aber auf lange Spielvorbereitungen und ein noch längeres Spiel vor. (Ich fand das Spiel lange Zeit großartig (und musste mir auch die zahlreichen Zusätze zulegen) und die Atmosphäre ist immer noch ungeschlagen, aber z.Z. reizen mich so lange Spiele nicht mehr besonders. Also unbedingt angucken, aber vielleicht nicht unbedingt gleich kaufen.)
Dominion und Pandemie rocken.
Ich lese gern etwas über “Brettspiele” also immer weiter so, auch wenn es für mich diesmal nur alte Kamellen waren ;-)
Ein paar persönliche Knallertipps noch zum Schluß: Space Alert (Heidelberger Spieleverlag) und Funkenschlag (2F).
Pascal
19. Juli 2010
16:27
Jepp, Arkham Horror steht weit oben auf meiner Liste. Genauso wie Space Alert. Funkenschlag kenn ich nicht, schau ich mir mal an.
Für die nächsten paar Mal stehen auf meinem Reviewplan (Damit ihr mir die nicht noch empfehlen müsst ;) ): Pandemie, Illuminati, Spin & Trap, Dungeon Lords und Munchkin.
Gekauft werden irgendwann mal noch ganz sicher: Arkham Horror, Space Alert, Small World, Hive, Thud, Roborally.
Merkt man, dass ich noch neu in der Szene bin? ;)
jorl
19. Juli 2010
16:43
Auf Illuminati bin ich mal gespannt. In meinen Augen absolut überbewertet. Aber lass Dich nicht von mir beeinflussen ;-)
Pascal
19. Juli 2010
16:57
Finde es bisher noch super, aber wir müssen es auch mal ausgiebig spielen.