Friday Flash: Nano War

Nano War klingt zwar wie eine Metalband, ist in Wahrheit aber der Friday Flash1 dieser Woche. Nano War ist sowas wie Risiko, dann aber doch mehr wie Schach oder der Gabelstapler-Simulator 2009. Aber irgendwie auch doch wieder nicht.
Von Riskio hat es das Prinzip dass jeder Spieler Länder hat und Armeen ausschickt um andere Länder zu erobern, nur dass die Länder Zellen heißen, nicht direkt nebeneinander liegen und rund sind. Von Schach hat es die Einfachheit, denn auf ein komplexes Kampfsystem wird komplett verzichtet: Schaden = Anzahl Verteidiger – Anzahl Angreifer, so einfach ist das. Und vom Gabelstapler-Simulator hat es die zweckmäßige Grafik, die im Gegensatz zum astragon-Hit aber hübsch ist.
Seit ich es vor knapp einem Jahr schon einmal gespielt hatte hat sich Nano War stark weiterentwickelt: Zu den 15 Leveln gegen den Computer haben sich ein Mehrspielermodus und ein Leveleditor gesellt, für die man aber einen Account anlegen muss. Als kleiner Tipp sei gesagt dass man keine sinnvollen Daten eingeben muss, die Email-Adresse wird nur zur Dekoration abgefragt. Zufallskarten kann man damit auch erstellen, wodurch man schnell an interessante Spielsituationen herankommt.
Das tollste an Nano War: Es ist einfach. Jeder der mal in seinem Leben ein Echtzeitstrategiespiel gespielt hat kennt die Steuerung, und diese hohen Anforderungen sind auch nur da, weil man mehrere Zellen durch einen Rahmen markieren kann, ansonsten würde der erfolgreiche Abschluss der Grundschule ausreichen.
Da es zu Nano War nicht mehr zu sagen gibt2 schließe ich schon jetzt mit dem absoluten Spielebefehl: Spielen!
- Der ja nun scheinbar nicht ganz so wöchentlich erscheint wie erhofft. Es ist nicht so dass ich keine Lust dazu hätte, mich begeistern aber keine Spiele so wirklich. Vorschläge dürfen jederzeit an spam@nes-is-dead.de gerichtet werden. ↩
- Wie gesagt: Simpel wie Schach. ↩
