And not a single game was played that day

Ich besitze Carcassonne seit es erschien, habe seit einem halben Jahr niemanden mehr zu einem Spiel eingeladen, aber alle Einladungen angenommen. Auf diesen Tag habe ich so lange gewartet!

Ich besitze Carcassonne seit es erschien, habe seit einem halben Jahr niemanden mehr zu einem Spiel eingeladen, aber alle Einladungen angenommen. Auf diesen Tag habe ich so lange gewartet!

Achtung, das hier ist WoW-Content. Wenn dich das nicht interessiert wäre es anzuraten, an dieser Stelle abzubrechen. Wenn du in den Kommentaren flamen musst, wie dumm/hässlich/tot/sonstiges WoW ist, bist du ein Idiot. Wenn du diese Zeilen als Aufforderung siehst, zu sagen, wie dumm/hässlich/tot/sonstiges WoW ist, bist du ein Idiot. Eigentlich kannst du nur verlieren, wenn du immer noch liest und kein WoW spielst. Du bist ein Idiot.
UPDATE: Es gibt kein Mitspracherecht mehr, heute Abend um 22:00 wahrscheinlich große Gildengründungsparty in Orgrimmar. Das Konsortium, Horde, ich heiß Zugub, ihr seid alle eingeladen (Bier nur nach vorheriger Anmeldung).
Du bist das Fleischmaterial, das wir benötigen, um unsere großen Ambitionen umzusetzen! Und mit “uns” meine ich “mich”, aber “uns” klingt unverschämt viel besser, außerdem hat Ben mir ein bisschen geholfen! Denn wir gründen eine Gilde in World of Warcraft! Bäm! Damit hättest du jetzt nicht gerechnet, oder? Und ja, auch du willst ein Teil davon sein. Hier die Regeln: Wir suchen uns, aus naheliegenden Gründen, Minimum zehn Leute zusammen. Dann suchen wir uns einen deutschen RP-Realm1 mit niedriger Spielerzahl, auf dem, wenn es geht, noch niemanden einen Charakter hat. Jungfräuliches Gebiet, sozusagen. Dort erstellen wir dann alle unsere Charaktere und tun mal eben so, als hätten wir das noch nie gespielt. Das ist ideal für Leute, die schon 217 80er 85er haben und denen es langsam langweilig wird, damit alle Instanzen blind mit einem Arm auf dem Rücken zu spielen. Oder für Leute wie mich, die sowieso noch nicht so lange spielen und noch gar keinen 80er 85er haben. Und, das geilste ist, wir haben ein Manifest! Super, oder? (Es gibt noch keinen Namen, aber den kann man dann ja ausknobeln, wenn man mal ein paar Leute und sich für einen Realm entschieden hat)
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WET gehört zu den Spielen, die sich absolut großartig anhören, dann aber doch relativ bescheiden sind. WET hätte mit einem Jahr Playtesting wirklich ein extrem gutes Spiel werden können. Alles, was das Spiel anfängt, fängt es gut an, bringt es dann aber nicht zu Ende. Das allgemeine Flair ist tatsächlich großartig, WET ist die beste Simulation eines schlechten (oder, Ansichtssache, guten) Action-B-Movies, die ich je sah. Zumindest zu Beginn. Der dreckig-billig-erscheinen-sollende Filmfehlereffekt bereitete mir irgendwann Kopfschmerzen, weil er aussieht wie damals, als SNES-Rollenspiele auf ihren fliegenden Inseln coole Parallax-Hintgeründe mit Wolken hatten, nur eben im Vordergrund. Die Handlung pflügt sich einmal quer durch den Acker der B-Movie-Klischees, was sie nicht unbedingt schlechter, aber eben auch weder besser noch alleinstellender macht. Tiefe Charaktere, Spannung, Nachvollziehbarkeit? Pustekuchen. Der Gipfel der Langeweilie ist es, wenn der Showdown nicht nur fad inszeniert, sondern die schlechte Kopie eines Press X To Not Die-Abziehbildchens ist. Und wer auch immer auf die Idee kam, das Spiel bäruchte mehr Hüpf- und Klettereinlagen, sollte an seinen empfindlichsten Körperteilen an einem Fahnenmast gehisst und zum Abschuss mit Gummigeschossen freigegeben werden, denn weder das Pacing noch die Steuerung noch irgendein anderer Aspekt des Spiels ist dafür gemacht.
Das wirklich erschreckende an WET ist aber, dass es bei objektiver Betrachtung höchstens mittelmäßig, eher schlecht ist, aber trotzdem Spaß macht. Die Optik, die Simplizität und die Stumpfheit vereinen sich tatsächlich zu einem guten Gesamtwerk, das man, mit entsprechendem Zeit- und Geldaufwand, zu einem Blockbuster hätte pushen können. Weil das aber nicht getan wurde bleibt nur die ewige Belanglosigkeit der Spiele, die mal für einen Zehner aus England gehen.
3/5 Filmrollen
“Ey, denkt euch mal kurz alles weg, was wir an Schnick-Schnack in das Spiel packen könnten und macht den Rest einfach verdammt gut!” ist ein Satz, den man in den Büroräumen von Spieleentwicklern vermutlich nur sehr selten hört. Criterion gehört aber zu den Leuten, die das scheinbar in großen, freundlichen Buchstaben an der Eingangstür stehen haben, damit sich der Satz in die Gehirne jedes einzelnen Entwicklers einbrennt. Hot Pursuit hat schnelle Autos. Und Waffen. Und Waffen in schnellen Autos. Hot Pursuit ist auch kein Rennspiel, sondern ein Brawler mit Autos. Wäre Hot Pursuit Manowar, sie würden Lieder über Forza Motorsport spielen und es bitten, den Raum zügig zu verlassen. Hot Pursuit ist die Einlösung des Versprechens von Split/Second, nur ohne Explosionen, dafür mit viel mehr Eiern. Hot Pursuit ist, unter Umständen, der beste Arcade-Racer, der je gemacht wurde. Hot Pursuit frisst Stahl und scheißt Ketten.
Ein wenig Schnick-Schnack gibt es dann doch: Autolog. Autolog ist tatsächlich die beste Umsetzung eines Social-Dings in einem Spiel, die je in Code gegossen wurde. Vergesst eure detaillierten Statistiken in Halo und euern Angeber-Level in Modern Warfare, Hot Pursuit sagt euch, dass gerade einer eurer Freunde eure Bestzeit geschlagen hat. Es sagt es euch nicht einfach nur, es schreit euch an, dass da jemand die Dreistigkeit besaß, besser zu sein als ihr! Es gibt kaum etwas motivierenderes als das Autolog. Kaufen.
5/5 Bestzeiten
BORING! Kann wenig über das Spiel sagen, weil es mich nach zwei Stunden schon so anödete, dass ich nicht weiterspielen konnte, ohne den Verstand zu verlieren. Wenigstens hat es gute Grafik.
1/5 Kugeln im Arm
Bringen wir es hinter uns, ich sage sowas ungern über ein Spiel, aber dieses hier hat es mehr als verdient: Uncharted 2 sieht einfach wahnsinnig gut aus. Wirklich. Unglaublich. Krasser Scheiß. Ich breche immer noch kurz in Tränen aus, wenn ich nur daran denke. Ansonsten ist das Spiel aber auch die Hölle eines Ritts, wie der Engländer sagt. Uncharted 2 ist, was Inszenierung, Handlung und allgemeine Geilheit angeht, ungefähr das, was Indiana Jones wäre, würde es nicht in den 40ern spielen, aber trotzdem ohne Kristallschädel auskommen. Gelobt sei besonders der Buddy-Humor, den ich vor allem aus Spielen wie Gears of War und Bulletstorm kenne, wo er aber dümmlich, pubertär oder dümmlich und pubertär ist, während Uncharted 2 hier im Spielebereich neue Maßstäbe setzt, mit One-Linern, die sitzen und Dialogen, die unterhalten.
Spielerisch schwankt es zwischen Tomb Raider ohne millimetergenaue Sprünge und Gears of War mit… ohne… verdammt, die Shootersequenzen sind tatsächlich Gears of War in schlechter, weil das Deckungssystem tut, was immer es will. Wenn man das verdaut hat kann man dann aber tatsächlich beginnen, das Spiel so zu spielen, wie, vermutlich, angedacht. Mit einer Kombination aus Akrobatik und Zielsicherheit wird man zu Sam Fisher, wie ich ihn mir in Conviction vorstelle, mit ein paar Anleihen von Arkham Asylum. Stealth-Shooter-Kletter-Ding halt.
5/5 Yetis
Ich finde es schlecht, kann aber nicht direkt mit dem Finger daraufzeigen, warum. Es scheint ständig ein Spiel sein zu wollen, das es nicht ist. Die Stimmung versucht Horror zu sein, ödet mich aber nur mit uninspiriertem Leveldesign und fehlender Spannung an, was schon fast eine Kunst ist, wenn der Schauplatz eine Stadt unter Wasser ist. Die wirklich mitreißende Handlung haben sie dann auch noch vergessen, mit einzubauen. Half-Life 2 hat doch schön vorgemacht, wie man ein Spiel designen muss, in dem man immer nur Befehle befolgt, das muss wirklich nicht so langweilig sein! Als Shooter ist das Spiel zu langsam und die Steuerung zu schwammig, als Rollenspiel gibt es deutlich zu wenig zu verbessern, als Action-Adventure ist das zeldamäßige Fähigkeiten-Sammeln-und-Backtracking viel zu stumpft aufgesetzt. Lichtblick: Die Special Edition hat den Soundtrack auf Vinyl.
Disclaimer: Den ersten Teil auch nur zwei Stunden lang gespielt, fragt mich nicht, wie das im Vergleich abschneidet.
2/5 Bohrern
Das Art-Design von Kane & Lynch 2 ist tatsächlich das bessere WET, wenn auch nicht mit der Prämisse, ein B-Movie aus den 70ern, sondern ein B-Movie der Moderne, in 480p mit einer Aldi-Kamera gedreht, dreifach komprimiert, auf 1080p aufgeblasen, noch einmal komprimiert und zu YouTube hochgeladen, zu sein1. Das schafft es tatsächlich großartig, mit Überbelichtung, Artefakten, Buffering und all dem anderen Kram, den wir von Videos wie “LOL, Mark ist scheißebesoffen und fährt ein brennendes Motorrad” kennen und es stört dabei das Spiel nicht ein einziges Mal.
Die Spielmechanik ist ein funktionierender Cover-Shooter ohne große Überraschungen. Nervig sind die extremen Schwierigkeitsgradspitzen, während das Spiel zumeist verhältnismäßig leicht ist gibt es dann doch so einige Stellen, die nur mit ständigem Neuladen zu schaffen sind und den Spielfluss in nicht geringem Maße unterbrechen und deshalb, im Gesamterlebnis, die 4 Punkte verhindern, aber keine 3 rechtfertigen. Man mag hier noch die kurze Spielzeit kritisieren, aber ich bin nicht die Gamestar und das Spiel kostet mittlerweile auch nichts mehr.
3,8/5 Tonsuren
Ben so: “Ja, den Patch findest du, wenn du aus dem Spiel rausgehst ins Dashboard, dort im Spielemarktplatz schaust, bei alle Artikel, dort unter N, dann runterscrollst zu Hot Pursuit, dort dann nach rechts navigierst, was geht, obwohl es kein bisschen dokumentiert ist, dir dann mit Show All alle Downloads anzeigen lässt und dann runterscrollst, bis du den Patch findest.”
Ich so: ô_o
Wir sind doch hier nicht auf dem PC! Jesses.

Erinnert ihr euch noch an den Tag, an dem Duke Nukem Forever angekündigt wurde? Nein? Gut, ich auch nicht, denn ich war damals gerade mal 9 Jahre alt. Das heißt, ich war noch auf der Grundschule, muss man sich mal vorstellen! Seitdem besuchte ich vier weitere Schulen, beendete diese mit einem Abitur, schloss eine Berufsausbildung ab, wechselte mehrfach den Musikgeschmack, fand einen Partner für’s Leben™, besaß nur drei Handys und vier Computer (drei PCs und ein Mac), bespielte 11 eigene Konsolen und Handhelds und brach mir keinerlei Knochen. Das ist zwar kein ganzes Leben, aber ein nicht unerheblicher Lebensweg, den ich seitdem beschritt. Und das alles, während ich auf die Veröffentlichung eines Videospieles wartete! Aber was ist denn sonst so passiert?
Es war vor zwei oder drei Jahren, als ich meine Xbox 360 bekam und zum Konsolenspieler wurde. Meine Karriere begann ich mit einem SNES, ging dann aber relativ schnell in einem zarten Alter zum PC über. Meine nächste Konsole war dann erst wieder eine Xbox, die erste, denn an meinem PC konnte ich viel einfacher Raubkopien zocken auch all das spielen, was ich spielen wollte. Außer Halo. Jedenfalls war ich damals leidenschaftlicher PC-Spieler, kaufte mir Grafikkarten und RAM-Riegel (zwei Stück, Corsair, 1GB DDR2, Bitches!) und erfreute mich allgemein an meinem Status als Mitglied der Videospielerherrenrasse. Aber irgendwann wurde das Verlangen nach einem neuen Halo zu stark. Ja, ich gebe es zu, auch wenn ich mich ab und zu ein ganz klein wenig dafür schäme, dass Halo mich zum Konsolenspieler machte. Ich kaufte also eine Xbox 360, damals, von einem meiner ersten, selbstverdienten Gehälter.
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